Strukturwandel: Gremium spricht sich für die Region Ibbenbüren aus

04 Feb 2019

Revitalisierung von Kohlekonversions-Flächen und Gewerbeflächen-Management

Gute Aussichten

Tecklenburger Land, 31. Januar 2019. Wie die Region Ibbenbüren seit vielen Jahren den Strukturwandel aktiv betreibt, wie die ehemaligen Kohlekommunen im Tecklenburger Land das Ende des Bergbaus in neue, zukunftsträchtige wirtschaftliche Vorhaben ummünzt – das gilt bereits seit Längerem als landesweit beispielhaft. Jetzt hat das Engagement mit guten Aussichten ein weiteres Mal Experten überzeugt: In der ersten Runde des Förderaufrufes „Regio.NRW – Wirtschaftsflächen“ hat ein Gutachtergremium der Landesregierung und der Europäischen Union die Unterstützung der Region Ibbenbüren mit Fördermitteln empfohlen.

Konkret geht es um eine Förderung von Planungs- und Beratungsleistungen für die Revitalisierung der Kohlekonversionsflächen in Ibbenbüren und seinen Nachbarkommunen, außerdem um ein interkommunales Gewerbeflächenmanagement. Hierfür sind Fördergelder in Höhe von 1,4 Millionen Euro anvisiert.

Insgesamt wurden von den Gutachtern zehn Projektansätze aus NRW mit einer Förderempfehlung versehen. Mit „Regio.NRW – Wirtschaftsflächen“ sollen landesweit Wirtschaftsareale von hoher Standortqualität für die Ansiedlung von Unternehmen erschlossen werden. Insgesamt stehen mehr als 18 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

Ziel ist laut NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, die Standortqualität Nordrhein-Westfalens durch attraktive Flächenangebote zu stärken. Offensichtlich waren die Gutachter der Auffassung, dass in diesem Zusammenhang dem Ibbenbürener Beispiel eine besondere Bedeutung und somit Förderwürdigkeit zukommt. Minister Dr. Pinkwart: „Die vorgeschlagenen Wirtschaftsflächen in allen Landesteilen sind gute Beispiele, wie der Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen mit attraktiven Flächenangeboten gestärkt werden kann.“

Hintergrund: Der Projektaufruf „Regio.NRW – Wirtschaftsflächen“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Zeitraum bis 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

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