Verbundenheit
Die Berghalden verbinden Tradition und Natur, mit Potenzial für Tourismus und Erneuerbare Energien – Sie wollen mehr erfahren!
Die beiden Berghalden Rudolfschacht und Hopstener Straße prägen genauso wie die Schachtanlagen das Landschaftbild und die Wirtschaftsstruktur der Region. Sie befinden sich in mittelbarer Nachbarschaft nordwestlich von Ibbenbüren im Ortsteil Dickenberg, eingebettet in den regionalen Grünzug Östlicher Schafberg und den UNESCO Natur- und Geopark Nördlicher Teutoburger Wald. Mit ihrer guten verkehrstechnischen Anbindung sind sie sowohl mit dem Auto als auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) schnell zu erreichen. Allein schon diese Tatsache eröffnet den Halden vielfältige Potenziale für eine Nachnutzung. Hinzu kommt, dass die Berghalden mit ihren Aussichtsmöglichkeiten ein Alleinstellungsmerkmal in der Region haben. In der Summe machen diese Faktoren die beiden Berghalden vor allem für die Nachnutzung im Bereich Tourismus und Naherholung sehr interessant:
Über die touristische Nachnutzung hinaus bieten die Halden grundsätzlich auch Potenziale zur Gewinnen Erneuerbarer Energien. Windkraft, Photovoltaik, Solarenergie oder auch Energiegewinnung aus Biomasse der vorhandenen oder neu anzubauenden Rohstoffen sind vorstellbar. Diese können einen wertvollen Beitrag zu den Zielen der Energieautarkie des Vereins energieland2050 e.V. des Kreises Steinfurt leisten.
Das Haldennutzungskonzept legt ein integriertes Nachnutzungskonzept vor, das mit der angrenzenden Siedlungs- und Naherholungsstruktur harmonisiert. Grünraumstrukturen und Landschaftsschutzgebiete sollen erhalten und sinnvoll eingebunden werden. Ziel ist es, die Halden Rudolfschacht und Hopstener Straße mit samt ihrer Bergbautradition für die Menschen wahrnehmbar und erfahrbar zu machen.
Aufgrund der direkten Nachbarschaft der beiden Berghalden fließen die Ideen in einem gemeinsamen Nutzungskonzept zusammen. Dieses ist gleichzeitig Vision und Leitbild und verfolgt unter dem Schwerpunktthema Tourismus und Renaturierung (Artenvielfalt und Landschaftsschutz) das zentrale Ziel, die vorhandenen und etablierten Nutzungen und naturräumlichen Gegebenheiten aufzunehmen, weiterzuentwickeln und behutsam durch zusätzliche Angebote zu erweitern. Die prägenden Naturdenkmäler und geschützten Landschaftsbestandteile sollen unbedingt erhalten und in die Nachnutzung integriert werden. Die Kulturgeschichte des Bergbaus ist ein wesentliches Merkmal im Nutzungskonzept und soll die Erinnerung hochhalten. Im Rahmen der Machbarkeit werden darüber hinaus ergänzende Angebote für Mountainbiker, Gastronomiekonzepte sowie Ideen aus der Bürgerbeteiligung zur Potenzialanalyse (Link) wie beispielsweise eine Startbahn für den Verein Drachen- und Gleitschirmflieger geprüft.
Die Berghalden verbinden Tradition und Natur, mit Potenzial für Tourismus und Erneuerbare Energien – Sie wollen mehr erfahren!